Wissenschaftl. Beirat

Wissenschaftlicher Beirat

Univ.-Prof. Dr.-Ing Uwe Lehnert,  Erziehungswissenschaft und Kybernetik

em. Professor für Unterrichtswissenschaft unter bes. Berücksichtigung der EDV

Nach seinem Abitur 1956 in Oldenburg studierte Lehnert von 1956 bis 1965 Nachrichtentechnik und Elektronik und erreichte als Abschluss den Diplom-Ingenieur. 1972 erhielt er eine Anstellung als Hochschullehrer für das Gebiet Didaktik des Rechnerunterstützten Unterrichts an der Pädagogischen Hochschule Berlin und 1976 erreichte er eine ordentliche Professur für das Gebiet Unterrichtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der EDV an der Pädagogischen Hochschule Berlin. Ab 1980 war er als Lehrstuhlinhaber für Bildungsinformatik an der Freien Universität Berlin tätig. 1979 – 1996 Langjähriger Vorsitzender des 'Institut für Kybernetik Berlin e.V.', Vorläufer der heutigen 'Deutschen Gesellschaft für Kybernetik'. Als Autor schrieb er mehrere Bücher zur Bildungsinformatik sowie nachberuflich zur Religions- und Kirchenkritik. 2009 erschien sein Buch Warum ich kein Christ sein will, inzwischen in 4. Auflage erschienen.

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Prof. Dr. Heinz Oberhummer,  Kern- und Astrophysiker

Heinz Oberhummer wurde 1941 in Bischofshofen in Österreich geboren. Er studierte Physik und Mathematik an der Karl-Franzens-Universität Graz und Ludwig-Maximilians-Universität München. 1977 promovierter er an der Universität Graz. Er war von 1977 – 1987 angestellt als Universitätsassistent am Atominstitut der Österreichischen Universitäten an der Technischen Universität Wien. 1980 habilitierte er. Seit 1988 ist er Universitätsprofessor für theoretische Physik am Atominstitut der Österreichischen Universitäten der technischen Universität Wien. Oberhummer ist Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen. Er ist Mitglied des Wissenschaftskabaretts „Science Busters“ und Vorsitzender der Gesellschaft für kritisches Denken Österreich.

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Univ.-Prof. Dr. Renée Schroeder

Renée Schroeder (Geboren in João Monlevade, Brasilien) ist österreichische Forscherin und Universitätsprofessorin am Department für Biochemie der Max F. Perutz Laboratories, ein Joint Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien.

Sie forscht auf dem Gebiet der Biochemie, vor allem über die Ribonukleinsäure. Sie gehörte von Juni 2001 bis November 2005 der von der österreichischen Bundesregierung ins Leben gerufenen Bioethik-Kommission an. Von 2005 bis 2010 war sie Vizepräsidentin des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und ist seit September 2010 Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung[1].

Die Mutter zweier Söhne hat sich auch immer wieder kritisch zur österreichischen Bildungs- und Forschungspolitik geäußert. Vor allem kritisiert sie die Benachteiligung von Frauen innerhalb der universitären Strukturen, sie engagiert sich deshalb besonders für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Dieses langanhaltende Engagement brachte ihr 2001 den von der UNESCO und der Firma L'Oréal gestifteten Special Honor Award „For Women in Science“ ein, 2007 erhielt sie den Wiener Frauenpreis.

Renée Schroeder wurde 2003 als eine der ersten Frauen wirkliches Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

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Die Henne und das Ei (Rezension in der freidenkerIn 4/2011)

 

Prof. Dr. Gerhard Streminger,  Philosoph

Gerhard Streminger wurde 1952 in Graz in Österreich geboren. Ab 1970 ging er einem Studium der Philosophie und Mathematik in Graz, Göttingen, Edinburgh und Oxford nach. Von 1975 bis 1997 war er am Institut für Philosophie der Universität Graz beschäftigt, wo er 1978 promovierte. Drei Jahre später war er als Visiting Professor an der University of Minnesota in Minneapolis tätig.

Nach seiner Habilitation 1984 wurde er 1988 zum Assistenzprofessor ernannt und 1995 erfolgte die Ernennung zum tit. ao. Universitätsprofessor. 2006 wurde ihm der David-Hume-Preis der Kellmann Stiftung für Humanismus und Aufklärung verliehen.

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Prof. Dr. Franz Wuketits,  Evolutionstheoretiker/Zoologe

Franz Wuketits wurde 1955 geboren. Er studierte Zoologie, Paläontologie, Philosophie und Wissenschaftstheorie. Wuketits promovierte 1978 und habilierte sich 1980 an der Universität Wien. Dort ist er seit 1979 auch in der Lehre tätig (Wissenschaftstheorie mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften). Daneben ist er seit 1987 auch Lehrbeauftragter an der Universität Graz und seit 1999 an der Technischen Universität Wien. Wuketits ist stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Konrad Lorenz Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung in Altenberg a. d. Donau. Seine Hauptarbeits- und Interessensgebiete sind: Geschichte und Theorie der Biowissenschaften, Evolutionstheorie, Evolutionäre Erkenntnistheorie, Evolutionäre Ethik. Er ist Wissenschaftlicher Beirat in verschiedenen Institutionen und Gesellschaften. Außerdem wurde er ausgezeichnet mit dem österreichischen Staatspreis für Wissenschaftliche Publizistik.

Konrad Lorenz Institute for Evolution and Cognition Research