2011

Missbrauch: Generalvikar Helmut Schüller kritisiert Kardinal Schönborn

Schwarzes Schaf

Während man sich bei der Opferschutzkommission unter der früheren steirischen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic langsam Gedanken über ein Ende der Meldefrist für Missbrauchsopfer macht, schlägt die „Plattform für Betroffene kirchlicher Gewalt“, die „Gegenveranstaltung“ zur Klasnic-Kommission, immer härtere Töne an: Man habe mittlerweile 400 Täter „identifiziert“, 300 davon lebten noch. Um den „Druck auf Kardinal Christoph Schönborn zu erhöhen“, will die Plattform demnächst alle 300 beschuldigten Kirchenleute auffordern, innerhalb einer gesetzten Frist Selbstanzeige zu erstatten. Und die Plattform droht, nach Verstreichen des Ultimatums alle persönlichen Daten zu veröffentlichen.

Die Plattform plant freilich auch, eine Strafanzeige gegen den Wiener Erzbischof Christoph Schönborn einzubringen. Der Vorwurf: Duldung einer kriminellen Tat. Schönborn habe nach dem Auffliegen von Missbrauchsfällen die betroffenen Täter nicht aus dem Verkehr gezogen, sondern nur an andere Dienstorte versetzt, wo manche wieder tätlich geworden seien.

Der gesamte Artikel findet sich auf profil.at.

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