2011
Wenn’s dem Homöopathen die Sprache verschlägt
Dazu sagt man als Homöopath besser nix – dachte sich anscheinend Professor Michael Frass, als er unlängst von profil befragt wurde.
Zitat:
<Michael Frass, Präsident des Dachverbands für Ganzheitsmedizin und Leiter der Spezialambulanz Homöopathie bei Krebserkrankungen am Wiener AKH, lehnt es ab, in einem Artikel vorzukommen, wo sich „diese medizinfremden so genannten Skeptiker über Homöopathie auslassen dürfen“. Er selbst, sagt Frass, verspreche dafür, niemals ein Hochhaus zu konstruieren. „Denn davon verstehe ich ebenso wenig wie diese Leute von Medizin.“>
Von sinnfreien Vergleichen kann der Herr Professor zwar nach wie vor nicht lassen. Aber immerhin hält er mittlerweile einfach mal den Mund, anstatt sich um Kopf und Kragen zu reden und anschließend zerpflückt zu werden, zum Beispiel hier und hier oder hier und hier.
Und unter uns gesagt: Frass tut auch besser daran, denn “diese medizinfremden so genannten Skeptiker” setzen sich zu fast einem Drittel aus Medizinern zusammen – vom niedergelassenen Facharzt über Uni-Dozenten bis hin zum Medizinwissenschaftler.
Und möglicherweise schwant dem zweiten Vizepräsidenten der Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie ja auch irgendwo tief drin, dass seine eigene Fachkompetenz bei weitem nicht ausreicht, um die medizinische Nullnummer Homöopathie beurteilen zu können...
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