2011
Sternsinger kauften mit Spendengeld Risiko-Aktien
"Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz sieht in einer Stellungnahme gegenüber profil keinen Grund zur Aufregung und erklärt, was für die meisten Spender neu sein dürfte: „Die Veranlagung entspricht den Ethik-Richtlinien der Österreichischen Bischofskonferenz.“ "
"Wenn Unterstützer der Heiligen Drei Könige davon ausgehen, ihre Spenden landeten sofort oder irgendwann bei einem der in der Sternsinger-Werbung genannten Projekte, liegen sie nicht ganz richtig, auch wenn ihr Geld nicht in Immobilieninvestments fließt. Die bundesweit rund 85.000 Sternsinger lukrierten im Vorjahr 14,4 Millionen Euro. Für das heurige Jahr wird eine ähnliche Summe erwartet. Die Diözesen führen ihre gesamten eingenommenen Beträge in den Bundesverband der Dreikönigsaktion über, wo ein Gremium mit Mitgliedern aus den Diözesen über die Verwendung entscheidet. (...) Aus dem Spendenaufruf folgt jedoch nicht, dass der Erlös der Sternsingeraktion zwingend in diese „Beispielprojekte“ fließt."
Der gesamte Artikel findet sich auf profil.at.
Wie diese katholischen Ethik-Richtlinien wohl aussehen mögen?
