2011

Pfingsten – das Fest des Heiligen Geistes

Fresco_Karlskirche_Wikipedia

Der Heilige Geist als Katholik :

Der Heilige Geist ist die dritte Person der Hl. Dreifaltigkeit. Er bildet gemeinsam mit dem Vater und dem Sohn den dreifaltigen Gott und ist selbst Gott. Der Heilige Geist erneuert die Schöpfung von innen her, er macht alles neu. Wer an die Kraft dieses Geistes glaubt und um sein Kommen bittet, ruft die göttliche Unruhe herbei. In der Taufe kommt der Mensch mit dem Heiligen Geist in Berührung. ( Quelle: www.kathpedia.com )

Nun gut, das ist zumindest einmal ein Definition, damit müssen Katholiken leben, andere Religionen sehen das verständlicherweise nicht so.

Der Heilige Geist im Islam:

Der Koran lehnt die Dreieinigkeit Gottes von Vater, Sohn und Heiligem Geist ab (Sure 5,73) und spricht von der Einheit Gottes (112,1-4). Die Bibel spricht auch von der Einheit Gottes (Mk 12,29), aber Gott offenbart sich und sein Wesen in drei Personen und gleichzeitig als ein einziger Gott (vgl. Mt 28,19; Joh 14,26).

Im Koran kommt der Heilige Geist nur an sehr wenigen Stellen vor.
Im Folgenden sind alle Stellen aufgelistet:

1."Ruuh-ul-Qudus", d.h. Heiliger Geist, z.B. in Sure 16,102: „Sprich: So hat ihn [den Koran] der heilige Geist von deinem Herrn in Wahrheit herab gebracht, die Gläubigen zu stärken, und als eine Leitung und frohe Botschaft für die Moslems”.

2."Ruuhanaa", d.h. unser Geist; z.B. 21,91

3."Ruuhul-'Amiin" d.h. der aufrichtige/treue Geist; z.B. in Sure 26,193: „und der getreue Geist hat ihn [den Koran] in dein Herz gelegt, damit du predigst in der deutlichen arabischen Sprache”.

4."Al-Ruh“ d.h. der Geist; z.B. 42,52
(Quelle: www.orientdienst.de )

Der Koran scheint also keine geeignete Quelle für den als Taube oder Flammen auftretenden Unsichtbaren zu sein.
Also ein weiterer Versuch.

Der Heilige Geist in der evangelischen Kirche:

Der heilige Geist eine der drei göttlichen Personen? - Ein Rätsel

Der Geist: Person oder unsichtbare Kraft? Nach den Konzilien der frühen Kirche ist der Heilige Geist eine der drei göttlichen Personen, zugleich identisch mit Gottvater und dem Sohn Jesus Christus. Dies bleibt vielen Menschen ein Rätsel. Es ist ihnen zu weit weg von der ursprünglichen Sichtweise der Bibel, die unter dem Heiligen Geist die von Gott geschenkte Lebenskraft versteht. Doch auch der Evangelist Johannes sieht ihn eher als Person: als Tröster, der nach Jesu Tod dauernd bei den Menschen bleibt. Dieses Verständnis prägt den berühmten Hymnus von Hrabanus Maurus, Abt von Fulda (um 780-856). Martin Luther hat ihn ins Deutsche übersetzt: "Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, / besuch das Herz der Menschen dein..."
(Quelle: www.evangelisch.de )

Die Protestanten sehen ihn also als Person! ( zumindest die nach Augsburger Bekenntnis ) - auch nicht wirklich hilfreich, da zu lebensnahe.

Eine weitere, sehr blumige Version: die Baha`i :

Der Heilige Geist ist die Gnade Gottes und die leuchtenden Strahlen, die von den Offenbarern ausgehen; denn der Brennpunkt der Strahlen der Sonne der Wahrheit war Christus, und von diesem strahlenden Mittelpunkt, der Wirklichkeit Christi, strahlte die Gnade Gottes auf die anderen Spiegel, die Wirklichkeit der Apostel, zurück. Die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jünger bedeutet, daß sich die herrlichen göttlichen Gnadengaben widerspiegelten und in der Wirklichkeit der Jünger offenbar wurden. Ferner sind Eintritt und Austritt, Herabkommen und Auffahrt bezeichnende körperliche und nicht geistige Merkmale. Damit soll gesagt sein, sinnlich wahrnehmbare Wirklichkeiten treten ein und kommen hervor, aber intelligible Feinheiten und geistige Wirklichkeiten, wie Einsicht, Liebe, Erkenntnis, Einbildungskraft und Denkfähigkeit, treten nicht ein, noch kommen sie hervor oder herab, sondern sie sind aufeinander bezogen.
(Quelle: www.wiederkunft.at )

Hier besonders zu erwähnen: „ die intelligible Ausgiessung „ !

Endlos lange könnte ich diese Ausführungen fortführen, sinngebende und evidenzbasierte Ansichten werde ich trotzdem nicht erhalten.

Somit bleibt nur: Ein zusätzlicher Feiertag, der Skeptikern wie mir nur die Erkenntnis bringt:

Ich weiss zwar nicht wie du aussiehst, aber ich habe trotzdem einen freien Tag mehr !

Anmerkung : alle Textstellen den Hl. Geist betreffend sind nicht erfunden ( siehe Quellenangaben ) – es liegt somit keine Blasphemie vor !

 


Edith Bettinger, leider getauft und somit vom hl.Geist berührt

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