2011
Bundespräsident Heinz Fischer empfängt »Die Konfessionsfreien«
Immerhin ist mit fast zwei Millionen Österreichern circa ein Viertel der Bevölkerung konfessionsfrei (orB), was eine Diskussion über die Anerkennung von Kirchen und Religionsgesellschaften und den damit verbundenen Privilegien zwingend notwendig macht. Insbesondere der Ethikunterricht war Gegenstand ausführlicher Erörterungen des Termines im Büro des Bundespräsidenten.
Der Zentralrat hat seine grundsätzliche Forderung nach Umsetzung der Europäischen Menschenrechtskonvention bekräftigt und deutlich gemacht, dass die Konfessionsfreien jene Rechte einfordern, die ihnen seit fast 50 Jahren verfassungsmäßig zustehen, nämlich die völlige rechtliche Gleichstellung aller BürgerInnen, unabhängig ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen. Dies bedingt die Abschaffung des Systems der Anerkennung von Religionen sowie sämtlicher Privilegien, die den Religionen immer noch gewährt werden.
Die Konfessionsfreien werden in den nächsten Wochen Gespräche mit weiteren politischen Repräsentanten führen.
