2010

40 Priestergeliebte schreiben an den Papst

B16-Karikatur

Die unbeliebten Geliebten:
40 Priester-Geliebte schreiben an den Papst

 Aufgrund der eigenen Probleme mit der Sexualität, werden die Frauen in zwei Kategorien eingeteilt: Entweder sind sie entsexualisierte Madonnen oder Huren. Die letztere Gruppe hat sich jetzt beim Papst gemeldet und den Stellvertreter Gottes mit der irdischen Realität konfrontiert.

Nachdem sich der Papst gegen die Abschaffung es Zölibats ausgesprochen hat, schickten 40 Frauen, die Beziehungen mit römisch-katholischen Priestern oder Laienmönchen hatten, einen offenen Brief an den Papst, in dem sie zur Abschaffung des Zölibats aufrufen. Die "Heiligkeit des unheiligen Zölibates" widerspreche sowohl der menschlichen Natur als auch der Geschichte des Christentums, da es gerade am Beginn der christlichen Religionsgeschichte viele verheiratete Priester gegeben habe.

Ja, die Kirche weiß schon, warum sie die Menschenrechte bekämpft. Früher, als es noch nicht die verfassungsmäßig garantierte Möglichkeit der freien Meinungsäußerung gab, hätten die Kirchenvertreter diese Frauen mit der Folter mundtot gemacht und dann auf den Scheiterhaufen geschickt. Hoffentlich schicken nun auch die schwulen Liebhaber von Klerikern einen ähnlichen Brief an den Papst. Vermutlich werden diesen Brief aber mehr als 40 Menschen unterschreiben.

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