2010
Je gläubiger, desto gewaltbereiter
Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen und des Bundesinnenministeriums ergab, dass die Gewaltbereitschaft bei besonders religiösen jungen Muslimen steigt. Bei katholischen und evangelischen Jugendlichen hingegen scheint die Religion eher präventiv zu wirken. Am besten in die deutsche Gesellschaft integriert sind junge Migranten ohne Konfession.
Verantwortlich für diese Ergebnisse sei aber laut Studienautoren nicht primär die Religion, sondern eine Macho-Kultur, die nicht durch die Religion, sondern durch die traditionellen muslimischen Familienstrukturen gefördert werde. Bemerkenswert auch der Umstand, dass die Aussage “je religiöser, desto gewaltbereiter“ auch dann noch Bestand hat, wenn Bildungsstand und soziale Faktoren herausgerechnet werden.
Kommentar des Freidenkers: Im Grunde genommen ist diese Studie Wasser auf die Mühlen des Atheismus und straft all jene Lügen, die gerne auf die ethischen Werte der Religion hinweisen (bitte auf obiges Bild klicken, um den Kommentar vollständig zu lesen).
Ebenso schlechte Karten haben nun marxistisch geprägte Sozialromantiker, die kulturelle Probleme allein mit erhöhtem Wohlstand lösen möchten. Warum sind nun die christlichen Jugendlichen friedlicher als andere? Möglicherweise liegt das darin, dass diese jungen Menschen zu ihrer Religion keinen direkten Bezug haben, und sich eine humanistisch-säkulare Patchwork - Religion zusammenreimen, die sie dann als Christentum interpretieren. Kaum ein Christ kennt heute die Gewaltpassagen der Bibel, während die zahlreichen Aufforderungen zur Gewalt gegenüber Andersdenkenden, wie sie im Koran zu finden sind, von den Muslimen sehr wohl noch rezipiert werden. Es geht eben nichts über eine konsequente Religionsausübung!
Interessant erscheint auch die politisch korrekte Interpretation der Ergebnisse: Denn nicht der Islam als Religion wird für die Gewaltbereitschaft verantwortlich gemacht, sondern die „traditionellen muslimischen (sic!) Familienstrukturen“. Und weil die muslimische Gewaltbereitschaft auch überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hat, müsse laut Studienverfassern jetzt auch auf die Imame und die Deutsche Islamkonferenz eingewirkt werden. Ist doch logisch, oder?
