2010

Islamisten töten Fußball-Zuschauer

No Jihad Zone

Somalische Islamisten haben ein Verbot für Spiele der Fußball-WM verhängt. Wer sie trotzdem sehen will, riskiert sein Leben. Zwei Menschen wurden bereits getötet, dutzend weitere gefangen genommen. Maskierte Gotteskrieger stürmen die Häuser im Afgoi-Distrikt und eröffneten das Feuer auf die Fernsehzuschauer. Die Begründungen für diese Aktion sind unterschiedlich. Während Scheich Abdi Aros die Spiele als Zeitverschwendung deklariert, liefern die Kämpfer des Juba-Tales eine wesentlich aufschlussreichere Erklärung: Die WM stelle eine Ablenkung vom Heiligen Krieg dar.

Freidenkerischer Kommentar:
Die Islamisten haben grundsätzlich recht. Der Sport stellt in der Tat eine Form des Ersatzkrieges dar, in welchem sich die Menschen in relativ ungefährlicher Form abreagieren können. Menschen, die ihr Leben vor dem Fernseher mit einer guten Flasche Bier genießen, sind logischerweise weniger motiviert sich in die Luft zu sprengen, als jene, denen dieses Vergnügen fehlt. Und selbst wenn die grundsätzliche Motivation erhalten bleibt. Welcher echte Fan wird während der Fußballübertragung in den Heiligen Krieg ziehen? Sogar eingefleischte Selbstmordattentäter werden hier den Wunsch äußern, mit der Mission bis zum Ende der WM warten zu dürfen. Die Übertragung ist somit eine echte Herausforderung für die Dschihadis. War der alte Slogan noch „Brot und Spiele“, muss der neue lauten: „Sport gegen Terror!“
 

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