2010
Die freidenkerIn 2010/01 ist da
Der Iran ist die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe der freidenkerIn. Etwas überraschend angesichts des Missbrauchsskandals der katholischen Kirche, mit der sich eine Analyse von Viktor Englisch beschäftigt. (S. 17) Das volle Ausmaß des Skandals wurde allerdings erst nach dem Redaktionsschluss sichtbar. Für die begrenzten personellen Kapazitäten der ehrenamtlich arbeitenden Redaktion war das zu viel.
Breiten Raum nimmt die historische Klage eines Vaters gegen das niederösterreichische Kindergartengesetz ein. (Ab S. 15)
Diesmal ist die Ausrichtung sehr international: Wir beschäftigen uns mit dem Versuch fundamentalistischer Gruppen aus den USA, Profit aus der Erdbeben-Katastrophe von Haiti zu schlagen (S. 11), dem Atheismus-Gesetz in Irland (S. 23) und dem Bologna-Prozess, der zu einer schweren Belastung für die Bildungssysteme in der EU geworden ist. (S. 26) Nicht fehlen darf ein freidenkerischer Blick auf das politische Geschehen in Österreich. Dem hat sich Anton Szanya in einer Analyse gewidmet. (S. 25)
Ein trauriges aber wichtiges Ereignis schaffte es entgegen der Planungen noch in die Zeitschrift. Der Tod von Johanna Dohnal. Entgegen dem generellen Layout der Zeitschrift haben wir uns entschlossen, einen Nachruf noch vor der Cover-Geschichte zu platzieren. Dem Lebenswerk dieser Ausnahmepolitikerin wird das kaum gerecht - aber das ist angesichts der Veränderungen, die sie in Österreich ermöglicht und eingeleitet hat, ohnehin ein aussichtloses Unterfangen.
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