2010
Ein paar gute Tipps für die Katholische Kirche
So kann es nicht weitergehen mit der römisch katholischen Kirche! Wenn wir weiter tatenlos zusehen, wird sie bald endgültig zu homöopathischer Wirkungslosigkeit verdünnt sein!
Der einzige Ausweg kann nur sein, den Wirkstoff unverdünnt zu uns zu nehmen!
Die Heilslehre braucht ein komplettes reset, public realtion muss in die Hände von Profis und der Papst braucht dringend einen spin doctor!
Meine Vorschläge dazu sind schmerzhaft, aber unabdingbar:
Das Konzept „Papst" ist so länger nicht mehr haltbar - die Deutungshoheit und Unfehlbarkeit kann nicht nur ein Mann innehaben, viel effizienter ist es, diese Aufgabe in die Hände von regionalen Religionsgelehrten zu legen, die dann je nach Auftragslage ganz gezielt vor Ort eingreifen können, wenn die wahre Lehre in Gefahr ist .
Viel deutlicher als bisher muss darauf hingewiesen werden, dass jeder als Katholik auf die Welt kommt und es nur an seinem freien Willen liegt, dass er es noch nicht erkannt hat!
Abfall vom Glauben und Blasphemie müssen noch stärker in unser Rechtssystem Eingang finden, die bisherigen Lösungsansätze diesbezüglich sind viel zu ineffizient.
Tägliche Beschallungen mit Bibelversen in Radio und Fernsehen, natürlich auch von Kirchtürmen, führen zu einer Festigung des Glaubens und sind daher unverzichtbar.
Dazu gehört natürlich auch das Auswendiglernen der Bibel in Aramäisch, nur so ist eine unverfälschte Weitergabe der Glaubenslehre durchführbar!
Der Schulunterricht muss dahingehend reformiert werden ,dass naturwissenschaftliche Fächer ersatzlos gestrichen werden müssen (ganz im Ernst, wer braucht schon etwas, was ohnehim keiner versteht). Stattdessen müssen Bibelstunden angeboten werden – wer Fragen hat, findet alle Antworten in diesem heiligen Buch!
Die grössten Anstrengungen wird es aber brauchen, um das Bild der Frau wieder zurechtzurücken.
Frauen müssen unbedingt wieder an Ihre ursprüngliche, von der Natur vorgegebene Rolle als Muttertier erinnert werden. Hier sehe ich die grössten Widerstände, das ließe sich aber durch stringente Kleiderordnung und natürlich Verbot aller Verhütungsmittel beschleunigen.
Eventuellen Einbußen der Wirtschaft kann verschiedentlich entgegengewirkt werden: Verpflichtung, in jedem Haushalt mindestens eine Bibel in Originalfassung zu haben, das Ideal „ Jungfrau „ kann sicher auch von vielen Seiten beackert werden – vom Jungfrauentest in der Medizin bis zum Mutterkreuz in der Politik!
Auch in der Vermittlung der Glaubensinhalte gäbe es einigen Nachholbedarf:
- Unbedingt jeden Menschen immer und immer wieder daran erinnern, dass er mit Erbschuld beladen auf die Welt kommt (sonst lebt es sich zu unbeschwert).
- Die Optionen für das Leben nach dem Tod weitaus deutlicher zum Ausdruck bringen (Himmel und Hölle viel drastischer kommunizieren).
- Generell in weitaus höherem Ausmaß das Leiden der Menschen auf Erden thematisieren und so gut wie keine Änderung dieses Leidens in Aussicht stellen, außer für wenige, bevorzugt Erleuchtete.
- Marienverehrung noch weiter ausbauen und den Ablasshandel unbedingt wieder einführen: die Menschen möchten das, loskaufen vom schlechten Gewissen – da haben beide Seiten was davon.
- Passend dazu: die 7 Todsünden müssen wieder viel mehr verinnerlicht werden, da besteht großer Nachholbedarf.
Das waren jetzt nur ein paar Anregungen, wie man dem katholischen Glauben wieder auf die Beine helfen könnte. Aber welch unwürdiges Wesen bin ich schon, dass mir zustünde, dies an passender Stelle vorzutragen ?
Ich vergaß einen wichtigen Grundsatz der christlichen Lehre: mulier taceat in ecclesia !
Ich fürchte, ohne Engelerscheinung werde ich wohl nicht gehört werden!
Edith Bettinger
