2010

30 Prozent der WienerInnen wollen keinen Pfarrer beim Begräbnis

Religionsfreie_Zone

Umfrage ergründete Wünsche der Wiener für den letzten Weg / Bestattung Wien bietet umfangreiches Leistungsspektrum

Wien (OTS) - Wie würden die Wienerinnen und Wiener eine Bestattung gestalten - traditionell oder lieber individuell? Diese Frage stellte das Meinungsforschungsinstitut Peter Hajek Public Opinion Strategies kurz vor Allerheiligen 500 Wienerinnen und Wienern im Auftrag der B&F Wien - Bestattung und Friedhöfe GmbH. Die Antworten zeigen, dass der allgemeine Trend zur Individualisierung auch vor einem traditionellen Ritus wie der Trauerfeier nicht Halt macht. 49 Prozent wünschen sich mehr Individualität und weniger Tradition bei der eigenen Bestattung. Neun Prozent sind unentschieden und 25 Prozent setzen auf die bewährten Rituale. Die Befragten äußern zum Teil sehr genaue Vorstellungen, wie ihre eigene Bestattung ablaufen sollte: Die Wünsche gehen vom Verlesen des Lieblingsgedichts über das Abspielen spezieller Musikstücke bis zum Trauerkondukt mit Pferdekutsche.
Spezielle, für sie wichtige, Lieder als Begleitung auf der Trauerfeier wünscht sich knapp die Hälfte der Befragten. Immer mehr Wienerinnen und Wiener würden sich an einen professionellen Nachrufredner wenden: Immerhin 30 Prozent der Befragten ziehen diese weltliche Begleitung einer geistlichen vor...

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