2009

Alternative Weihnachten für AtheistInnen und AgnostikerInnen

Pickehaube auf Weihnachtsbaum

Was macht ein Atheist zu Weihnachten? Bert Brecht ließ sich immer einen Christbaum aufstellen, auch im Exil. Mit der Religion habe er nichts am Hut. Das Fest ließe er sich nicht nehmen, hat er gesagt. Ähnlich hält's Heinz Oberhummer vom Zentralrat der Konfessionsfreien. "freidenkerIn"-Chefredakteur Christoph Baumgarten zählt eher zur Kategorie Weihnachtsmuffel, wie er in seinem Blog schreibt. In "Pickelhaube auf dem Baum" entscheidet er auf eher humoristische Weise den Konflikt Christkind vs. Weihnachtsmann und räumt mit einigen Mythen rund ums Fest auf.

Das tut auch "freidenkerIn"-Redakteur Rony Bilik in seinem Artikel "Keine Krippe in Betlehem" für die neue Ausgabe der Zeitschrift. Laurent Schley hat den "Atheist's Guide to Christmas" rezensiert. Web-Journalistin Alexandra Bader beschäftigt sich auf ceiberweiber.at mit der Frage, wie's denen geht, die Weihnachten ohne Sicherheit verbringen müssen. Robert Misik schildert auf seinem Blog Weihnachten als Horror-Party.

Wer auf Weihnachtslieder nicht verzichten kann oder will findet in der Rubrik "Rezensionen" Anregungen, wie man die oft dümmlichen Texte abwechslungsreicher gestalten kann. SatirikerInnen und SozialkritikerInnen haben sich des öfteren an bekannten Weihnachtsliedern versucht.

Und um die eingangs formulierte Frage zu beantworten, ob AtheistInnen Weihnachtskekse essen dürfen: Wenn sie gut sind, schon. Mit einer alternativen Rezeptsammlung können wir heuer leider nicht dienen.

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